Tag 4 also nun schon. Die Zeit rennt so dahin, schlimm!
Heute hatten wir nur ne kurze Etappe von Tofino nach Ucluelet quasi. Hier hat uns unser Navigator, der Johannes ein besonderes Schmankerl an Zeltplatz herausgesucht. Ein privater Platz zwar, jedoch direkt am Meer und wirklich fast perfekt. Wir haben direkt 2 Nächte gebucht, weil es uns so gefällt.
Die Anfahrt hierher war alles andere als Einfach und schnell zu bezwingen. Aber unser Driver, na ich halt, hatte seinen Spaß daran den Jeep endlich mal als das zu verwenden was er ist. Wir sind richtig über die Schotterpiste geheizt. 🙂 Das tänzeln um die Schlaglöcher, die ihren Namen wirklich verdienen, hat dazu geführt, dass auch den Mitfahrenden nicht langweilig wurde.
Bei starkem Seewind haben wir unsere Zelte zum Trocknen aufgestellt und sind danach nochmal nach Ucluelet zum Einkaufen. Bei unserem ersten Einkauf heute wussten wir nicht, dass wir etwas Grillrostähnliches brauchen. Denn auf dem Zeltplatz, da dürfen wir wieder Lagerfeuer schüren! Hier bekommt man, im gegensatz zum letzten staatl. Campground mehr füs Geld. 10 CAD kostet hier ein Schubkarren Feuerholz. (Beim Staatlichen bekäme man für 7 CAD ungelogen sage und schreibe 5 Holzscheitl)
Da drumrum sitzen wir gerade und geniessen die Wärme. Zu essen haben wirs heute wieder krachen lassen, es gab Schweinesteaks, uuuund Lachs auf dem Zedernholz gegart mit Kartoffeln. Ja, es war wirklich fein. Während wir so mir dem Kochen beschäftigt waren, ist 200 Meter weiter ein Schwarbär aus dem Fockicht aufgetaucht und zum Meer hinab. (Mittlerweile hat die Ebbe eingesetzt und so kam er an Muscheln und weiterer Nahrung). Einen Weißkopfseeadler haben wir beim Aufstellen der Zelte auch über uns gehabt. Ich hoffe ich bekomme morgen ein Foto von ihm, er soll in der Nähe ein Nest haben. Wahrlich ein tolles Tier!



Eigentlich ein recht entspannter Tag heute, und dennoch kam dank der Sonne und den etwas milderen Temperaturen (zumindest in der Sonne, im Windschatten) so richtiges Urlaubsfeeling auf. Das hat uns allen spürbar gut getan.
Die Zelte haben wir so richtig windfest gemacht, da wir ja direkt am Pazifik schlafen, und wer weis schon wie stürmisch die Nacht wird.