Kanada Reisen

Die Rundreise Tag 11 / Die Insel Tag 1

Die Zeit vergeht echt wahnsinnig schnell und doch manchmal zu langsam…

Die heutige Route führte uns vom Marbl Canyon über Whistler hin zur Horseshoebay in Vancouver. Quasi fast der Ausgangspunkt.

In Whistler legten wir aber wie gestern schon geschrieben einen Stopp ein. Leider hat das Wetter mal wieder nicht so mitgespielt und so haben wir gesehen, dass wir weiterkommen. Letztlich muss ich aber sagen, dass die vielen kleinen Markenshops dort durchaus ihren Flair haben und wir dort wirklich gerne auch länger geblieben wären. Zeltstange oder Zelt haben wir dort aber nicht bekommen. Alle Outdoorläden sind auf Fahrrad (Downhill)Tourismus ausgelegt. Weil es auch zu nebelig war um den Gipfel rum, haben wir uns die Gondelfahrt dann auch gespart. 

In der Horseshoe-Bay angekommen haben wir nocheinmal getankt und sind auf die Fähre gefahren. Wahrlich ein kleines Erlebnis. Ein drum Schiff! 

Im Passagierdeck gab es dann eine Filiale einer Fast-Food-Kette, irgendewann konnten wir dann nicht mehr widerstehen und haben uns ein Paar Pommes mit Jägerschnitzelsoße „Putain“. Das hat uns alle ans Happyrock erinnert. (Anmerkung für die Leser unter euch, die das Happyrock nicht kennen: Happyrock ist eine absteigedisko der nobleren Art, zu jeder Uhrzeit bekommt man hier vom Cordon-Bleu bis hin zu Pizza Diavoli und eben „Pommes Jäger“ alles was das Herz begehrt)

Nun auf der Insel angekommen haben wir uns einen Campingplatz direkt am Meeresufer ausgesucht. Da dieser leider bereits relativ voll ist, soll heissen es gibt nur mehr „Blowover Places“ und keine Parzellen mehr, haben wir uns entschlossen weiterzufahren. Die nette Dame am Empfangshäusschen gab uns die Wegbeschreibung zu einem anderen staatlichen Park. Da sind wir also nun. Wieder weitab jedlicher Zivilisation. Weitab jedes Handyemfpangs, weitab von fliessend Wasser. Halt nein, zumindest letzteres haben wir wieder! Einen Gebirgsbach samt Wasserfällen. Zum Waschen langerts also wieder.

Aber eines muss man diesen Parks schon lassen: Das hier zwangsweise minimalistische Leben so dermaßen nahe an der Natur hat seinen Reiz. Ich denke hier unter anderem daran, dass wir bei unserem Campingplatz bei Jasper ein Schwarzbären gesehen haben. Keine 50 Meter weg von unseren Zelten. Und die Beerensträucher rund um unsere Zelte hat der Bär wohl auch tagsüber, während wir in den Hotsprings waren, geleert.

Oder, ein anderes Beispiel für unsere derzeitige Naturverbundenheit: Allmorgendlich von Oachkatzeln geweckt zu werden oder vom Vogelgezwitscher, ist schon auch toll! ?

Na mal sehen ob wir heute Nacht Besuch bekommen. Der sternenklare Himmel kündigt wieder eine frische Nacht an.

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